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Weihnachtsgedichte



Hier stelle ich euch einige Weihnachts-Gedichte für eure privaten Zwecke zur Verfügung.



Er senkt sich auf die Erde nieder

Er senkt sich auf die Erde nieder
Die heilge, die geweihte Nacht,
In der uns bei der Engel Lieder
Ein Gottgeschenk ward dargebracht.

Und diese Nacht ermahnt uns immer
Durch Liebesgaben zu erfreun,
Und bei des Weihnachtsbaumes Schimmern
Der Freude Blumen auszustreun.

Zwar schlummert unter weißem Schleier
Die Flur mit ihrem Blumenglanz
Doch bring ich zu der Weihnachtsfeier
Ein Blümchen zu der Wünsche Kranz.

Dies eine Blümchen will ich geben,
Nie soll es welken, nie verblühn,
Für Euch . . . Eltern, Freunde (Name) ewig leben
Und stets im Frühlingsglanze glühn.

Es sei des ...Sohn, Tochter, Freudes heiße Liebe
Liebe Eltern, heute euch geweiht,
Und dieses Hochgefühles Triebe
Umranken euch in Ewigkeit!


A. Busch 1896




Lange vor Weihnachten


Durch die neblige Ferne flog es schon
wie Weihnachtsglocken, ein lieblicher Ton.
Ein klingendes Bim, ein geruhiges Bam,
was hat das der Welt nur angetan?
Zwischen den goldnen Himmelsstühlen
beginnt ein sanftes Rumoren und Wühlen.
Die Engel stimmen die Harfen rein,
Sankt Cäcilia übt einen Festgesang ein;

Knecht Ruprecht rüstet zur Erdenfahrt;
so Ruten wie Äpfel nicht hat er gespart,
schielt nochmals hinein in den Gabensack,
schimpft weidlich aufs faule Jung-Engleins-Pack,
doch dem bravsten, pausbäckigen Englein im Nu
steckt er flink eine knusprige Pfeffernuss zu. -
Christkindlein beschneite Wälder durchfährt,
mein Kind hat ein Lichtertännchen begehrt.

All den geliebten Flimmertand
graben wir aus aus dem Märchenland,
all unsre Pein und Seelennot
behängen wir uns mit Zuckerbrot,
des ganzen Jahres Frieren und Härmen
möchte an Christbaumlichtern erwärmen,
all unser Sehnen und rastloses Tun
will nun bei Ochs und Eslein ruhn.

Und wenn dann der trauliche Spuk verschwand,
der Alltag uns wieder in Ketten band,
vorüber so Sang und Festesreim,
blieb uns nicht doch ein Trostesschein?


Helene Hofherr



Einer Toten


So oft noch träumt mir, ich sei wieder Kind,
und habe einen bösen Streich begangen,
und halb noch trotzig, halb vor Tränen blind,
bin leise ich vor deine Tür gegangen.

Ich klopfe - bis zum Halse schlägt mein Herz:
wie wird sie meine Unart mir vergelten?
Und plötzlich weiß ich es mit wildem Schmerz -
du bist längst tot, und kannst mich nie mehr schelten!

Und jetzt, wie langsam sich die Christzeit naht,
da kommt beim Klang der alten Weihnachtslieder,
mit Geisterschritt, auf weiß verschneidem Pfad,
auch die Erinn'rung deiner Güte wieder.

Hielt auch der Wildling hart einst deine Hand,
wie gern doch würd' ich meinen Christbaum missen,
könnt ich, wenn sacht der Weihnachtsabend schwand,
die strengen, die verehrten Hände küssen!


Agnes Miegel



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